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25 Jahre JUZ

25 Jahre JUZ

Vorreiter im ganzen Landkreis
 
HOFHEIM Kurzweiliger Auftakt zur 25-Jahr-Feier des Jugendzentrums. Experiment geglückt. Das JUZ hat nicht nur seine Heimstatt im Alten Kindergarten, sondern es bietet ein Programm für viele Aktivitäten. Zur Jubiläumsfeier kamen am Samstag viele Gäste.
 

Als das JUZ im Jahre 1980 gegründet wurde, war der heutige Vorsitzende Daniel Fischer gerade geboren. Beim Festakt zum 25-jährigen Jubiläum wieselte sein eineinhalb Jahre altes Töchterchen Vivian durch die Reihen, wer weiß, vielleicht steht sie beim 50-jährigen Jubiläum am Rednerpult. Einst als Jugendtreff gegründet, wurde das offene Jugendzentrum zum Vorreiter im ganzen Landkreis. Und es schwang schon etwas Stolz in der Stimme von Gründungsvater Günther Geiling mit, als er sagte: "1980 war offene Jugendarbeit im Landkreis noch eine Wüste, wir waren die Ersten und sind damit der Kreisstadt Haßfurt 25 Jahre voraus, deren Jugendzentrum ist zwar erbaut, aber noch nicht eröffnet."

25 Jahre, eine lange Zeit, und doch hatte der Verein erst zwei Vorsitzende, eben Günther Geiling, der 1980 nicht nur die Gründung vorantrieb und bei der ersten Vollversammlung am 18. Februar 1980 gewählt wurde und 22 Jahre an der Spitze stand, sowie sein Nachfolger Daniel Fischer. Der schwang sich im Jahre 2002 bereits als Multifunktionär an die Spitze und ist unangefochten die Nummer 1.

Mittlerweile ist er in Personalunion auch als Stadtrat das Verbindungsglied zum Jugendzentrum, allerdings unterscheidet ihn die Parteifarbe. Geiling ist rot, Fischer schwarz, harmonisch läuft es zwischen Vorgänger und Nachfolger dennoch. Wobei das JUZ überhaupt nichts mit Partei, Geschlecht, Hautfarbe, dick oder dünn, sportlich oder unsportlich, Mädchen oder Junge zu tun hat. Das JUZ ist für alle da, die das 13. Lebensjahr vollendet haben.

Altersgrenzen nach oben gibt es zumindest für die Mitgliedschaft nicht, bei der Jubiläumsfeier hatte sich mancher Gast mit Stolz seinen Mitgliedsausweis mit niedriger Nummer angeheftet, obwohl er schon jenseits der Vierzig war. Allerdings, während der Öffnungszeiten unter der Woche bis 2230 Uhr und am Wochenende bis 1 Uhr - sind die Jugendlichen in ihrer Heimstatt doch unter sich. Im ersten Stock haben sie ihr Reich eingerichtet, da stehen der gute alte Kicker, ein Billardtisch, eine Playstation, ein Computer mit Internetanschluss und diverse andere Spiele.

243 Mitglieder, rund ein Drittel kommt nicht aus Hofheim und den Stadtteilen, hat das JUZ. 86 sind unter 18 Jahre. Altersbedingte Fluktuation wird durch den Nachwuchs schnell ausgeglichen.

Werden in anderen Kommunen ellenlange Diskussionen über offene Jugendarbeit geführt, für den Betrieb Sozialarbeiter gegen Salär eingestellt, verwaltet und organisiert sich das JUZ in Hofheim selbst und noch dazu ehrenamtlich. Den Grund sieht Vorsitzender Daniel Fischer darin, dass sich permanent Menschen für das JUZ einsetzen und auch Verantwortung übernehmen.

Längst sind nicht alle Jugendlichen Vandalen, sondern nur ganz wenige. So geht im JUZ zwar auch manchmal etwas kaputt, Randale jedoch gibt es nicht. JUZler sind für Hofheim auch keine Geheimbündler, die sich in ihren vier Wänden verschanzen, sondern Jugendliche und junge Erwachsene, die im Stadtgeschehen mit eingreifen.

"Die Juzler waren bereit, sich auf die Spielregeln, sprich die Satzung, einzulassen. Dass sie diese manchmal nicht eingehalten haben, ist verzeihlich", stellte Günther Geiling fest, der nochmals an die Gründungsgeschichte erinnerte. So wurde das JUZ mitten in der Stadt zum Dreh- und Angelpunkt. Vor allem hatte es junge Leute gegeben, die als Leitfiguren Verantwortung übernahmen, Menschen die auch nach ihrer Jugendzeit mit beiden Beinen im Leben stehen.

"Experiment gelungen", das was sein Vater Erwin begonnen hat, kann nun Bürgermeister Wolfgang Borst fortsetzen und er versprach der Jugend, wenn auch bei knapper Stadtkasse, Unterstützung in Form von Logistik, Beratung und Organisation bei ihrem großen Fest. Danke sagte das Stadtoberhaupt vor allem Günther Geiling und Daniel Fischer sowie dem ganzen Leitungsteam. Dann war auch schon Schluss mit den Reden und die jungen Leute konnten nach einer Stärkung am Büffet mit ihren Gästen feiern.
Das JUZ ist für alle Jugendliche da. Kartenspielen, Kickern, Surfen, Billard spielen - Abwechslung gibt es genug.
FOTO GERMAN SCHNEIDER



   
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