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Jahreshaupt 2003

Enttäuschter Vorsitzender redet Tacheles
 
 

Hofheim (df) Deutlich wurde bei der Jahreshauptversammlung im Hofheimer JUZ die Enttäuschung der Führungsriege über mangelnde Teilnahme der Mitglieder bei den verschiedenen Veranstaltungen, die das Jugendzentrum im Lauf des vergangenen Jahres auf die Beine gestellt hatte.

Vorsitzender Daniel Fischer informierte noch einmal über die Aktivitäten und Veranstaltungen des Jugendzentrums im vergangenen Jahr. Neben zahlreichen Gaudi-Turnieren hatte das JUZ auch wieder an dem Marktplatzfest und der Kirchweih aktiv teilgenommen. Vor allem aber das Rockfestival "Outer Limits II" war ein Höhepunkt für die Jugendlichen in Hofheim. Und noch dazu ist es sogar gelungen Wolf Maahn nach etlichen Jahren wieder nach Hofheim zu holen, was allerdings leider nicht den gewünschten Erfolg hatte. Dies hatte zur Folge, dass in der Kasse des Jugendzentrums im Jahre 2002 kein Gewinn erwirtschaftet werden konnte.

Leider konnte auch der Erfolg von "Outer Limits III" die Kassen nicht in der erwünschten Höhe wieder füllen. "Ziel dieses Festivals war es, das vorherige Konzert an Qualität und Zahl der Gruppen zu übertreffen und noch mehr Publikum nach Hofheim zu bekommen", so Daniel Fischer. Nach außen sei dies dem Jugendzentrum auch sicherlich gelungen, denn schließlich seien ungefähr 1800 Gäste an den zwei Konzertabenden zusammengekommen.

Dass trotzdem der erwünschte Gewinn leider nicht erzielt wurde, lag an verschiedenen Faktoren und auch zum Teil an Fehlspekulationen. Allerdings scheint das Problem mehr im Inneren des Jugendzentrums zu suchen zu sein: Während es das Jugendzentrum bisher immer erfolgreich geschafft hatte, große Veranstaltungen zu organisieren und das Hofheimer Stadtleben so mit zu bereichern, scheint das Fundament langsam von innen heraus zu bröckeln. Vor allem beim jüngsten "Outer Limits III" hat sich die Führungsriege als alleine verantwortlich sehen müssen und konnte nur auf die Hilfe und Mitarbeit von wenigen Personen zurückgreifen.

"Es kann nicht sein, dass bei einer Mitgliederzahl von derzeit 189 nur drei Leutchen am Sonntag zum Aufräumen im Haus des Gastes auftauchen", ärgerte sich Fischer. Auch bei der Werbung und Plakatierung im Vorfeld scheint sich nur eine Hand voll Mitglieder wirklich engagiert zu haben, was nach Meinung der Führungsriege auch ein Grund für den geringen Gewinn war. "Ein Verein wie das Hofheimer Jugendzentrum kann nur überleben, wenn alle Mitglieder am gleichen Strang ziehen und sich an die Regeln des Jugendzentrums und der Stadt Hofheim halten," betonte Fischer.

In diesem Zusammenhang wurde vor allem an die etlichen jüngeren Vereinsmitglieder ein ernstes Wort gerichtet: "Wir lassen uns den schwer erarbeiteten guten Ruf des Jugendzentrums garantiert nicht von euch kaputt machen. Wenn ihr euch betrinken wollt, dann geht woanders hin und wenn ihr betrunken seid, will euch auch keiner im JUZ", sagte Fischer, "denkt bitte einfach nur mal über euer Handeln nach und was das für unseren Verein bedeutet." Und weiter: "Wir vom JUZ müssen und wollen uns an das Jugendschutzgesetz halten und einem derartigen Fehlverhalten werden wir in Zukunft massiv nachgehen und die nötigen Konsequenzen ziehen."

Was das alles für die Zukunft der Outer Limits-Konzertreihe bedeutet, ist derzeit noch unklar. Aber es ist deutlich darauf verwiesen worden, dass es "so nicht mehr weitergeht". "Sollte sich in der Einstellung vieler nicht bald etwas ändern, werde auch ich mein Engagement für den Verein einschränken und ich habe auch keine Lust weiterhin meinen Kopf für die Unbelehrbarkeit anderer hinzuhalten. Ich habe auch ein Privatleben und das heißt nicht JUZ Hofheim", meinte ein sichtlich verärgerter Daniel Fischer.

Allerdings gab es auch erfreulichere Themen, über die gesprochen werden konnte. So wurde darauf hingewiesen, dass das Jugendzentrum mit etlichen neuen Anschaffungen, wie einem neuen Kühlschrank, einer neuen Theke und vielem mehr derzeit wirklich sehr gut ausgestattet und für alle Mitglieder sehr attraktiv sei. Nachdem in diesem Jahr keine weiteren Ausgaben auf dem Programm stehen, konnten sogar die Getränkepreise als kleines Dankeschön an die Mitglieder weiter gesenkt werden.

Auch auf den Jahresplan für das Jahr 2003 wurde kurz eingegangen. Neben etlichen Gauditurnieren stehen vor allem Freizeitfahrten für die Vereinsmitglieder an, wie zum Beispiel nach Rust in den Europapark.

Anschließend erfolgten die Wahlen der neuen Jugendsprecher. Hier haben Alexander Bergmann und Joachim Glaser die Jugendsprecher des vergangenen Jahres abgelöst. Sebastian Sarré ist in seinem Amt bestätigt worden.



   
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