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Outer Limits 5

Die Hoffnung auf "Null auf Null"
 
 

Hofheim Nun sind ein paar Tage vergangen, die Spuren des Festivals im Hofheimer Freibad nach der Geburtstagsparty "25 Jahre Jugendzentrum Hofheim" sind weg geräumt, der Alltag kehrt auch in das JUZ zurück. 4000 Menschen kamen und feierten. Für Daniel Fischer eine klasse Werbung für die Stadt Hofheim, so der Vorsitzende des Hofheimer Jugendzentrums (JUZ). Nach einer halbjährigen Vorbereitungsphase und einer Woche "Vollstress" zieht der JUZ-Vorsitzende jetzt im Gespräch mit dem Bote vom Haßgau Bilanz.

Frage: Was für ein Gefühl hast Du, wenn Du heute zum Fenster raus schaust und das tolle Wetter siehst und das Thermometer nach dem Kälteschock vom Party-Wochenende nun abends 25 Grad anzeigt?

Daniel Fischer: Alle Feste haben an diesem Wochenende gelitten, keine Frage. Aber was will man machen, auf das Wetter haben wir keinen Einfluss. Ich kann nur sagen, Gott sei Dank hat es nicht geregnet!

Seid ihr trotzdem zufrieden mit der Besucher-Zahl?

Fischer: Also im Vorverkauf sind rund 1000 Karten weggegangen, an den Abendkassen wurden am Freitag und Samstag noch einmal rund 3000 Tickets verkauft. Durch die Preiskalkulation hätten wir, um Gewinn einzufahren, eigentlich 1000 Besucher mehr gebraucht. Aber wir hatten mit weiteren Großveranstaltungen in Bamberg, Bergrheinfeld, Kitzingen und Eichenhausen kräftige Konkurrenz. Deswegen wollten wir vom JUZ die Party eigentlich eine Woche früher steigen lassen, am 19./20. August, aber da hatten die Ostheimer Dorffest und wir bekamen keine Genehmigung. Vielleicht wäre es dann besser gelaufen. Trotzdem war es ein sehr schönes Jubiläumsfest und alle Vereinsmitglieder sind zufrieden und stolz auf ihre Leistung. Auch die Profis von Antenne Bayern waren von unserer Organisation beeindruckt. Hier speziell die riesige Bühne, die alle klasse fanden.

Kommt Ihr unter dem Strich mit einem blauen Auge davon?

Fischer: Da kann man im Moment noch nicht endgültig Entwarnung geben, da nicht alle Rechnungen vorliegen. Allerdings deutet sich ein "Null auf Null" an, Einnahmen und Ausgaben werden sich wohl decken. Leider bleibt wohl trotz der unermüdlichen Arbeit nichts hängen auf der Habenseite.

Was, wenn doch ein Defizit heraus kommt?

Fischer: Na ja, wir haben uns ganz schön aus dem Fenster gelehnt, um diese Party zu realisieren. Rund 50 000 Euro hat der Spaß gekostet. Die Jungs von Antenne Bayern, also Band und Moderator Bernhard Fleischmann schlugen mit 15 000 Euro zu Buche, die gigantische Bühne stand an zweiter Stelle mit knapp 10 000 Euro. Der Rest ging dann für Sicherheitsdienst und die anderen Bands drauf.

Besondere Vorkommnisse?


Fischer (lacht): Ganz klar waren die paar Verwegenen, die trotz des eiskalten Sommerabends, manche gleich ganz im Adamskostüm, in den freigegebenen Pool sprangen und plantschen gingen, ein ganz besonderes Highlight für mich persönlich. So gab es wenigstens rein optisch etwas Sommerflair!

Was war für Dich persönlich das Übelste, was das Schönste?

Fischer: Das Übelste? Platz eins bekommt hier das Sch...-Wetter. Das Beste war neben der JUZ-Crew der Moderator Bernhard Fleischmann von Antenne Bayern. Der hat um 17 Uhr sein Mikrofon eingeschaltet und losgelegt wie ein Weltklassemann. Da waren eigentlich noch gar keine Gäste da. Nach der letzten Band hat er dann die Bude bis früh um vier am Leben erhalten und eine unglaublich gute Schau abgezogen. Es war einfach - ich denke für alle - eine Supergaudi. Erst um vier Uhr früh hat er dann Tschüss gesagt, er hatte Feierabend und wir begannen mit dem Abbau.

Gibt es eine Neuauflage von "Outer Limits"?

Fischer (macht tief einatmend kurz Pause): Erst einmal sind wir froh, dass es rum ist und wir alles schadlos überstanden haben. Wäre was schief gegangen, beispielsweise keine Gäste wegen Dauerregen, wären wir ganz schön den Bach runter gegangen. Das wäre ein finanzielles Desaster gewesen, mit der Konsequenz: Verein auflösen und der Alex (Bergmann, zweiter Vorsitzender) und ich wären in den Knast gegangen (Fischer grinst). Neuauflage? Irgendwann bestimmt. Aber die nächsten Monate wollen wir uns erstmal wieder um das Vereinsleben kümmern, mit den eigenen Leuten Ausflüge und kleinere Sachen veranstalten. Erstaunlich ist, dass zwar weniger Leute als gewünscht da waren, aber bereits innerhalb der vergangenen Tage elf Bewerbungen per E-mail auf unserer Homepage von Bands für das Jahr 2006 eingegangen sind, obwohl wir für das nächste Jahr noch gar nichts geplant haben. Sogar die legendären Spaßrocker von J.B.O wollen bei uns auftreten.

Resümee und Ausblick?

Fischer: Ich glaube, das tolle Wochenende hat Hofheim über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Sonst gibt es hier ja keine Großveranstaltungen, abgesehen vom Marktplatzfest und der Kirchweihwoche. Wünschenswert wäre aus meiner Sicht, das Raabs Pfingstrockfestival als reines Beatwochenende mit Cover-Bands sowie ein Rock-Wochenende mit guten Szene-Bands beizubehalten. Die "Indoorveranstaltungen" im Haus des Gastes haben einen Trend aufgezeigt: es wurde jedes Mal mehr Publikum mobilisiert, am Schluss war die Hütte randvoll. Meiner Einschätzung nach wird ein solches Wochenende mit dem wundervollen Ambiente im Hofheimer Freibad in Zukunft ebenfalls mehr Zuspruch erfahren. Sollte es mit einem Outer Limits 6 weitergehen, wollen wir auf jeden Fall am bewährten Konzept festhalten. Zum Schluss noch ein besonderer Dank an Bürgermeister Wolfgang Borst. Er stand jederzeit voll zu unserem Vorhaben, stärkte uns den Rücken und war auch jeden Abend mit von der Partie.

 


   
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